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Volleyball-Verband Berlin e.V.

Turnierrückblick 11.6.

Was am Samstag so alles geschah...

Gestartet wurde mit einem 33er Feld bei den Männern, bei den Frauen rafften sich 14 Teams trotz eisiger Kälte und mäßigem Wind auf, um an der Landesserie auf Beachmitte teilzunehmen.

Beim Betrachten der Setzliste und der angereisten Teams wurde Ivo und mir bereits klar, dass es heute zu witzigen Ergebnissen kommen würde....

Die Männer...

Gestartet wurde bei den Männern wie gewohnt um 9.15 mit der Quali, also dem Ausspielen der Setzplätze für 2/3 der Teams. Wer unter den ersten 10 Teams gesetzt war konnte sich glücklich schätzen, musste er doch erst gegen 10:30 (mit oder ohne mein Frühstück) erscheinen und bekam auch nichts von den kurzzeitig einsetzenden Regenfällen mit. An dieser Stelle sei nochmals betont: Wer mein Frühstück vergisst, muss das nächste Mal eben doch um 8:45 da sein....

Diese "Aufwach-Runde", geprägt von müden Gesichtern und dem kuriosen 21:9 Sieg der Gebrüder Pröhl über die Weltmeister in Spe aus Südafrika Franken/Sladek, gab einigen die Möglichkeit, endlich wach zu werden, sich ein zu spielen oder einfach nur den Kopf zu schütteln. Um 11 Uhr, etwa 23 Kaffekannen später, startete das Hauptfeld bei den Männern, ein 48er Baum mit 33 Teams und etlichen Freilosen. Wer gesetzt war und jetzt noch völlig kalt und verkatert sein Glück versuchte war meist froh, dass man bei diesem Turniermodus auch mal ein Spiel verlieren durfte. Nur wenn dann auch das Zweite in die Hose ging, dann heißt es eben wieder ab nach Hause. Hier sei das Team Haering/Lange zu erwähnen, das beim letzten Berlinserienturnier noch Favorit Ole Mielenz und Partner Groth Couto bezwang, an diesem Tag allerdings schnell am Grill, später nochmal auf Court 8 beim Mooning und dann gar nicht mehr zu finden war. Als dann auch die Turnierleitung endlich erfolgreich ausgeschieden war, konnte es nun zügig voran gehen.

Querelen gab es, wie befürchtet, bei einigen Partien des Teams Neuhaus/Weiser, das über ein Zuspieltraining mehr als glücklich wäre, sowie mit dem Team Sip/Köpke, das erst den richtigen Court nicht fand, dann ständig das Schiedsen verweigerte. Wer jetzt denkt, dass es schwierig wäre, ohne Schiris ein solches Turnier auszurichten, der irrt. In Zukunft werde ich einfach jede Partie selbst von der Hütte aus pfeiffen. Die Teams Sander/Taubert und Franken/Sladek, die ebenfalls ihr Pflichtspiel als Schiris nach dem Rausschmiss verweigerten, rettete Mini vor dem angedrohten Fass Teer mit Federn, indem er selbstlos einsprang.

Bei besserem Wetter und nach etlichen spannenden Partien, bei denen die Sympathien meist eindeutig verteilt waren (nur Marek hat Basti und Steffen nicht angefeuert, stattdessen lieber schnippische Bemerkungen gemacht), näherten wir uns auch schon den Halbfinals.

Im Finale gewann dann Mini Stangneth mit Partner Markus Halder gegen ein ebenfalls starkes Team Kehler/Wegener und sicherte sich 100 der insgesamt ca 400 Euro Preisgeld für den Sieg. Das kleine Finale konnte Beachmitte-Oldie Martin Eilers mit Partner Wolfgang Beck gegen die ebenfalls erfahrenen Steffen "Spider" Beck und Bastian Kurth für sich entscheiden.

Frust und Enttäuschung, dass der Sieg nach einem so langen Tag verwehrt blieb, wurden dann zum Glück von einigen Beachmitte Partygästen gemildert, die mehrere Tonnen Salat, Gegrilltes und Kuchen übrig hatten, auf die sich alle noch Anwesenden, es war immerhin schon 23 Uhr, gierig stürzten.

Die Frauen...

Die Frauen spielten sich ja nun schon seit 9:30 ein und begannen um ca.10 Uhr ihre eigene Vorrunde, was bedeutete: Setzplätze ausspielen für alle Teams! Nach der erfolgreichen Vorrunde änderten sich die Setzplätze nur peripher, so dass es zügig mit dem Hauptfeld losgehen konnte. Bei den Frauen geschah nicht viel Unerwartetes, gemeckert und gezickt wurde nicht annähernd so viel wie bei den Männern an diesem Tag, was von meiner Seite positiv zur Kenntnis genommen wurde. ;o) Über das 14er Startfeld bin ich ebenfalls sehr glücklich, auch wenn es bei den Frauen kein Preisgeld gibt, so konnten doch wenigstens DVV-Punkte verteilt werden. Den Turniersieg und somit 4 DVV Punkte sicherte sich das Team Schmidt-Ott/Gramenz, das sich im Finale gegen Stucki/Kühn durchsetzte. Freytag/Schneider schlugen wiederum im kleinen Finale das Team Müller/Wüst und sicherten sich 2 DVV Punkte.

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