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Volleyball-Verband Berlin e.V.

Berliner Meisterschaften der U18 weiblich vom 13./14. März 2010

Sieger SC Charlottenburg

Am 13. Und 14. März 2010 fand die Berliner Meisterschaft der U18 weiblich im Jahr 2010 statt. Ausrichter, stellvertretend für den Volleyball-Verband Berlin, war der Köpenicker SC in seiner früheren Bundesligahalle, der Flatow-Schule.

Auf der mit Spannung erwarteten Auslosung zu Beginn des Turniers wurde festgelegt, dass die drei sich überregional qualifizierten Mannschaften, Köpenicker SC, SG Rotation Prenzlauer Berg und Marzahner VC als erstes in die zwei Staffeln gelost werden und dann die anderen Mannschaft dazu. Vom Papier her ergaben sich somit zwei ähnlich starke Staffeln.

In Staffel A kamen am ersten Turniertag die erwarteten Ergebnisse zustande. Die Mannschaft aus Prenzl’berg holte sich den verdienten Gruppensieg. Gefolgt vom Köpenicker SC, welcher sich eben nur der SG geschlagen geben musste. Der BV Vorwärts konnte sich gegen die zweite Mannschaft von Marzahn erfolgreich den dritten Tabellenplatz sichern.

In der Staffel B konnte sich die Mannschaft vom TSV Rudow über zwei 3-Satzspiele, gegen RPB II und Marzahn, und einem souveränen Sieg gegen KSC II den Gruppensieg sichern. Die erste Mannschaft vom Marzahner VC musste sich im dritten Vorrundenspiel gegen die zweite Mannschaft von RPB in drei Sätzen geschlagen geben und war somit raus aus dem Rennen.

Während sich im ersten Halbfinale die SG Rotation Prenzlauer Berg ein Trainingsspiel gegen ihre zweite Mannschaft gönnen konnte und somit schon nach Abschluss der Vorrunde für die Nordostdeutsche Meisterschaft qualifiziert war, begann auf Feld zwei der Show-Down zwischen Rudow und KSC. Allein schon die Unterstützung der Fans beider Mannschaften während des Spiels erinnerte an alte Bundesligazeiten in der Flatow-Arena. Zu Beginn deutete alles darauf hin, dass Rudow klar besser auf- und eingestellt war. Es kam zu einer deutlichen Führung von 22:17 für den TSV, als das Spiel plötzlich kippte. Einige KSC-Anhänger schoben diesen Umstand auf das plötzliche Erscheinen der Bundesligamannschaft aus Köpenick, andere rätselten was da gerade mit Rudow passiert wäre. Die Köpenickerinnen konnten sich den ersten Satz nach einer furiosen Aufholjagt mit 26:24 sichern, den Schwung dann auch in den zweiten Satz mitnehmen und auch diesen mit 25:23 für sich entscheiden.

Die Finalpaarung, Rotation Prenzlauer Berg gegen den Köpenicker SC stand fest. Und jeder der am ersten Turniertag das recht deutliche 25:16 und 25:20 für die SG gegen KSC miterlebt hatte, hegte recht wenig Hoffnung, dass es im Finale anders laufen könnte. Aber es kam anders. Nachdem die SG einen grandiosen Satzstart hinlegen konnte, kämpfte sich der KSC Punkt um Punkt heran und konnte den Satz bis zum Ende ausgeglichen gestalten. Die körperliche Überlegenheit der SG konnte seitens des KSC spielerisch kompensiert und entscheidende Ballwechselsituationen gewonnen werden. Aber die Rotation gab nicht auf und holte sich den Satz am Ende mit 25:22. Im zweiten Finalsatz schienen die Kräfte des KSC geschwunden gewesen zu sein und Prenzl‘berg konnte noch eine Schippe drauf legen. Der verdiente Berliner Meister, die SG Rotation Prenzlauer Berg, gewann den Satz zu 15.

Ein Highlight für alle Anwesenden war die Siegerehrung, welche der Ausrichter zusammen mit der Bundesligamannschaft des Köpenicker SC Berlin durchführte.

Am Ende bleibt zu sagen: eine gelungene Meisterschaft, ein erwarteter Sieger, super Buffet, faire Spiele, grandiose und faire Fangemeinden und ein Ende im Schneetreiben (wer drauf steht…).

Beiden Teilnehmern der Nordostdeutschen Meisterschaft, SG Rotation Prenzlauer Berg und Köpenicker SC viel Erfolg beim überregionalen Vergleich.

Martin Jankowsky

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