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Volleyball-Verband Berlin e.V.

Berichte Berliner Meisterschaften U16

Berliner Meisterschaft - U16 weiblich

Am vergangenen Wochenende ging es in die 2. Runde der diesjährigen Jugendmeisterschaften. Die Mannschaften der weiblichen U16 suchten ihren Meister.

Angetreten sind Mannschaften aus 6 Vereinen, gleich mit 2 Mannschaften konnten sich Berliner Volleyballverein Vorwärts und VolleyTeam Berlin qualifizieren. Die weiteren Mannschaften vom VC Preußen, Köpenicker SC, Marzahner VC sowie der ausrichtende TSV Rudow traten jeweils mit einer Mannschaft an.

Am Samstag wurde im Leistungszentrum in der Paul-Heyse-Straße gespielt. Schon um 9 Uhr fing die erste Spielrunde der Gruppe A an. Der TSV Rudow unterlag dem VTB I klar mit 0:2 und auf dem anderen Feld gewann BVV I gegen Preußen ebenfalls mit 2:0. Nach einer weiteren Spielrunde dieser Gruppe kam es im letzten Gruppenspiel zur Paarung BVV I gegen TSV Rudow um die Plätze 2 bzw. 3. Der Gewinner sollte VTB I ins Halbfinale folgen. Am Ende war es mit einem deutlichen 2:0 der TSV Rudow.

In der Gruppe B ging es etwas klarer zur Sache. Köpenick setzte sich klar durch und wurde 1. gefolgt von VTB II. 3.der Gruppe wurde BVV II vor Marzahn.

In der Zwischenrunde um die Plätze 5-8 kam es so zu den Begegnungen BVV I gegen MVC und BVV II gegen den VC Preußen. BVV I setzte sich klar durch und im 2. Spiel kam es zu einem engen Spiel über 3 Sätze wobei sich am Ende Preußen 2:1 durchsetzen konnte.

Als Neuerung bei Berliner Meisterschaften wurden die weiteren Spiele am folgenden Sonntag in einer anderen Sporthalle in Treptow ausgetragen. Erwartungsvoll standen die ersten Teams schon um 7:45 Uhr vor der Halle. In den Halbfinals standen sich auf dem einem Feld die beiden VTB Teams gegenüber und auf dem anderen Feld Köpenick gegen Rudow. Klar, auf dem einen Feld würde sich VTB durchsetzen aber wer sollte der Finalteilnehmer sein. Im ersten Satz sah es nach einem klaren Sieg für Rudow aus. 13:25 war deutlich, aber im 2. Satz ein umgekehrtes Bild. 12:2 Stand es nach kurzer Zeit für Köpenick. Doch wendete Rudow noch das Blatt und gewann dann noch deutlich mit 25:21. Bei VTB setzte sich die 1. Mannschaft sich erwartungsgemäß durch, sodass es im Finale zur Neuauflage des Vorrundenspiels VTB I gegen Rudow kommen sollte. Zuvor wurden aber noch die Platzierungen 5-8 ausgespielt, sowie das Spiel um Platz 3 auf dem Großfeld. Im Spiel um Platz 7 gewann BVV II gegen Marzahn deutlich mit 2:0. Im Spiel um Platz 5 setzte sich BVV I gegen Preußen in 3 Sätzen durch. Im kleinem Finale erspielte sich Köpenick gegen VTB II die Bronzemedaille in 2 Sätzen.

Im abschließenden Finale kam es zu einem einseitigen Spiel, in dem sich der favorisierte VTB I deutlich gegen Rudow mit 2:0 durchsetzte. Beide Mannschaften sind für die im April stattfindenden Regionalmeisterschaften qualifiziert. Wir gratulieren beiden Mannschaften hierzu und wünschen für diese Aufgabe viel Erfolg.

Die abschließende Siegerehrung wurde zu einem Highlight der Meisterschaft.

Felix Fischer sowie Ruben Schott vom amtierenden Deutschen Meister BR Volleys leiteten die Meisterschaft. Einleitenden Worte von Felix Fischer an die Spielerinnen können wir uns nur anschließen. Er sprach den Spaß am Sport an sowie die Wichtigkeit der Eltern für unseren Sport und dass wir den Eltern Dank zollen sollten für ihre Unterstützung. Mit im Gepäck hatten die Spieler für alle Teilnehmer Freikarten für das erste Play-Off Spiel der BR Volleys gegen Rottenburg am 17. März in der Max-Schmeling-Halle.

Unser Dank hierfür und nochmals Glückwunsch an alle Mannschaften zu den gezeigten Leistungen.

Stefan Benderoth

Berliner Meisterschaft - U16 männlich

Der Berliner TSC war dieses Jahr der Gastgeber für die Berliner Meisterschaften im männlichen Bereich der Altersklasse U16. Dafür stellte er die große 3-Felderhalle in der Paul-Heyse-Straße zur Verfügung.

Die Felder waren aufgebaut und ausgestattet, alle Mannschaften waren anwesend, die Schiedsrichter sprachen sich ab folglich konnte der Turniertag pünktlich 11.00 Uhr beginnen.

In der Vorrunde wurden die teilnehmenden Mannschaften per Losverfahren in 2 Staffeln unterteilt. Der Sportclub Charlottenburg (SCC), Verein für Körperkultur Berlin - Südwest (VfK) und die zweite Mannschaft von Rotation Prenzlauer Berg (RPB II) bildeten Staffel A. Der Berliner Turn- und Sportclub (BTSC), Deutsche Jugend Kraft Westen 23 (DJK) und Rotation Prenzlauer Berg erste Mannschaft (RPB I) wurden in Staffel B gelost. In 6 spannenden Spielen mit insgesamt 14 Sätzen wurden die ersten Platzierungen ermittelt. Dank derer die Kontrahenten des Spieles um Platz 5, DJK und RPB II, und der Halbfinalspiele bestimmt wurden.

Das erste Halbfinale bestritten SCC und RPB I. Die Mannschaft des SCC gewann in 3 Sätzen innerhalb von 85 Minuten. Die Spieler konnten sich über die Finalteilnahme freuen. Der Teilnehmer des kleinen Finales war der Verlierer aus dieser Partie, es war die Mannschaft des RPB.

Im zweiten Halbfinale unterlag VfK dem Berliner TSC mit 16 kleinen Punkten in 3 Sätzen. Das kleine Finale bestritten folglich VfK und RPB I direkt im Anschluss.
Das Spiel um Platz 5 wurde eine kämpferische Angelegenheit. In 2:1 Sätzen gewann RPB II und sicherte sich einen Erfolg für diesen Tag. Der Mannschaft des RPB kann man beglückwünschen. Sie ist als jüngste Mannschaft im Turnier, ohne den Jahrgang 1998, angetreten. Es ist eine gute Möglichkeit seine Fähigkeiten an Älteren zu messen, und dann auch einen Erfolg zu erreichen. Den Jungs sollte aus diesem Nachteil kein Gesamtzeugnis ausgestellt werden, welches nur auf die Endplatzierung sieht. Gratulation zu einer sehr guten Leistung.

Das Spiel um Platz 3 wurde von beiden Mannschaften sehr ernst genommen. Es ging um die letzte Medaillenmöglichkeit für diesen Tag. Mit 25:13, 25:19 gewann der VfK und bestätigte seine Saisonleistung 2012/13.

Beim Finalspiel konnten alle Sportler zusehen oder teilnehmen, weil es kein anderes Spiel mehr zu spielen gab. Beide Mannschaften wussten, dass sie für die Nordostdeutschen Meisterschaften qualifiziert sind. Als krönenden Tagesabschluss wollten sie nun noch als letzte Mannschaft aufgerufen werden und die verdiente Goldmedaille überreicht bekommen. Die Zuschauer wollten ein würdiges Finalspiel sehen, welches sie auch bekamen. Vorrundenspiele wurden zuvor schon abwechslungsreicher und interessanter ausgetragen. In dieser Partie wurde aber von beiden Mannschaften Spieltaktik und –technik präsentiert, wie sie an diesem Tage noch nicht zu sehen waren. Den letzten Punkt machte der BTSC und gewann das Finale, nach einem 430 Minuten dauernden Turnier, mit 2:0 in Sätzen.

Vielen Dank an:
- die Schiedsrichter für ihre nicht leichte Samstagsaufgabe, die sie bravourös meisterten,
- die Mitarbeiter der Sportanlage Paul-Heyse-Straße für den Auf- und Abbau der Tribüne,
- die Köchinnen und Köche für ihren Freitagabendeinsatz am Herd, um eine Verpflegung aller Mannschaftsteilnehmer und Besucher mit mehr als nur Brötchen und trockener Stullen zu gewährleisten und
- alle Helfer, die sich den Samstag frei hielten und dem Hilferuf ihres Vereins gefolgt sind.

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